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Vom Umgang mit Diktatur
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© Stefanie Kulisch

Hanna

17 Jahre, aus Beelitz (Brandenburg, Potsdam-Mittelmark)

Warum hast du dich für den Workshop beworben, was waren deine Erwartungen?

Ich habe mich beworben, weil ich die Art, wie das Ganze vermittelt wird, und was man lernt, interessant fand, weil ich noch nie einen Podcast gemacht habe, aber auch, weil ich mich gerne damit beschäftige, was früher war. Ich hatte die Erwartung, dass hier sehr viele schwere Geschichten erzählt werden, unter anderem von den Zeitzeug*innen, es aber mit den anderen Jugendlichen zu einem schönen Endergebnis kommen wird.

Was hat dir an diesem Workshop am besten gefallen? Was wird dir in Erinnerung bleiben?

Die aktive Zusammenarbeit mit anderen interessierten Jugendlichen und den Zeitzeug*innen. Aber auch, am Ende ein gemeinsames Projekt erschaffen zu haben, das viele nach uns anschauen können, war eine tolle Erfahrung. Vor allem aber haben die Gespräche einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Was fandest du nicht so gut, was war für dich schwierig?

Der Anfang ist immer schwer. Die wahren Erlebnisse mit den Menschen zu verbinden – es ist nicht einfach, all das nachzuvollziehen. Der Beginn des Workshops war sehr informationsreich, und für die schweren Themen war meiner Meinung nach am Ende nicht genug Zeit.

Wie wichtig war es für dich neben dem Umgang mit Archivmaterial, ins Gespräch mit Zeitzeug*innen zu kommen? Hast du beim Workshop viel Neues gelernt?

Sehr wichtig! Weil man die Zeitzeug*innen fragen kann und den realen Umgang hat, die Verbindung von Person zu Person, die das Archiv so nicht bieten kann. Definitiv habe ich viel Neues gelernt! Vor allem, wie es Menschen ergeht, die den Normen nicht entsprechen. Und natürlich auch, wie es damals war. Die Gefühle der Personen, die nicht dem Mainstream angehörten, sondern eher individuell und anders waren. Das ist heute auch noch zu finden, obwohl es zum Glück nicht mehr so abwertend gesehen wird.

Was willst du der Welt noch über dich sagen?

Ich bin ein begieriger Leser und guck mir gerne die Nachrichten aus der Welt an. Ich befasse mich damit, wie ich anderen Menschen helfen kann, auch mit kleinen Taten. Ich frage mich aber auch, wie ich anderen Menschen vermitteln kann, dass, obwohl die Welt vielleicht an einem schwierigen Punkt ist, sie sich trotzdem auch um sich selber kümmern sollen.

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